Liebe
Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Fürstenfeldbruck,
hier finden Sie meine 10 Eckpunkte
für eine soziale, demokratische und gerechte
Kommunalpolitik im Landkreis Fürstenfeldbruck.
1. Ich stehe in der Tradition der SPD als tragende politische Kraft in unserem Landkreis Fürstenfeldbruck. Mit Matthias Duschl und Rosemarie Grützner stellte sie die Kreisspitzen. Mit Rosemarie Grützner das erste Mal in der Geschichte des Landkreises eine Frau als Landrätin. Wichtig ist die Einbettung in ein Team mit Bürgermeistern, Kreis-, Stadt- und Gemeinderatsmitgliedern aus größeren und kleineren Kommunen, der Mitte des Landkreises, dem Brucker Osten sowie aus dem westlichen Landkreis.
Ich stehe zu einem offenen Umgang mit anderen politischen Richtungen in den kommunalen Gremien.
2. Wichtig mir ist die Verteidigung kommunale Daseinsvorsorge gegen Privatisierungsideologie und Ausverkaufsmentalität. Deren Wettbewerbsfähigkeit gilt es, für die Zukunft zu sichern. Ich stehe zu unserem öffentlichen Kreiskrankenhaus, einer Abfallwirtschaft mit hohem Recyclinggrad bei niedrigen Gebühren und dem öffentlichen, kunden- und betriebsnah organisierten Sparkassenwesen.
3. Im Kreis, in den Städten Germering und Fürstenfeldbruck sowie in den Landkreisgemeinden brauchen wir den Ausbau der Kinderbetreuung sowie gut ausgestattete Schulen. Dabei setze ich auf ein auf Integration orientiertes Betreuungs- und Bildungswesen, das vorzeitige Auslese vermeidet und flächendeckend Ganztagesangebote herstellt.
4. Unser Landkreis soll langfristig eine voll regenerative Energieversorgung, frei von Atomstrom sowie klimaschädlichen fossilen Energieträgern haben. Ich stehe für die Förderung von regenerativer Energieversorgung, Sonnennutzung, Wind, Wasser oder Geothermie. Die positive Arbeit von Ziel 21 soll ausgebaut und einen Klimarat eingerichtet werden.
5. Lebensqualität vor Quantität ist ein wichtiger Grundsatz. Dazu gehört eine vernünftige und abgestimmte Kreisentwicklungsplanung über Siedlungsschwerpunkte, Wohnen, Bildung Gewerbestruktur, Arbeitsplatzansiedlungen, Verkehrswesen und soziale Angebote.
6. Zusammen mit meiner Partei und vielen anderen Organisationen wie der Bürgerinitiative Fluglärm trete ich gegen Beeinträchtigungen an, z.B. gegen die vielfältigen Beeinträchtigungen durch Fluglärm. Oberpfaffenhofen muss auf den bisherigen Werkflugverkehr beschränkt bleiben. Ich unterstütze das Konversionskonzept der Gemeinde Maisach für den ehemaligen Nato-Flughafen Fürstenfeldbruck. Die 3. Start- und Landebahn in MUC II ist Ausdruck einer verfehlten verkehrspolitischen Entwicklung, die zu Lasten der Bahn umweltschädlichen Billigfliegern Priorität einräumt.
7. Wir brauchen einen besseren, leistungsfähigen und günstigen öffentlichen Nahverkehr. Der Transrapid stellt keine Verbesserung des Verkehrswesens für unsere Region dar. Das Geld gehört für sinnvollere Maßnahmen wie Kapazitätsausbau der S-Bahn, Taktverdichtungen, Ringlinien und eine Express-S-Bahn zum Flughafen MUC II investiert.
8. Dieser Landkreis braucht eine ortsübergreifende und koordinierte Sozialpolitik. Dazu gehören eine koordinierte Jugendförderung einschließlich der Frühförderung entsprechend dem tatsächlichen Bedarf, Integrationshilfen für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder familiärer Benachteiligung. Demografische Prozesse begreifen sind eine Chance; wir brauchen eine Bau- und Sozialplanung für eine älter werdende Gesellschaft.
9. Ich stehe für eine solide, sparsame und transparente Haushaltsführung. Verschuldung, Schattenhaushalte, Auslagerungen und Verschiebungen sowie die finanzielle Ausblutung der Landkreisgemeinden lehne ich ab. Sparpotentiale müssen genutzt werden; so bestehen hohe Einsparpotentiale bei der Energieversorgung kreiseigener Gebäude. Personal ist weniger in repräsentativen Funktionen der Kreisspitze einzusetzen, sondern vielmehr in den Leistungs- und Servicebereichen der Verwaltung.
10. Ich setzte auf eine soziale, tolerante und offene Gesellschaft an, in der Leistung ihren Platz hat, der Profit jedoch nicht zur Ersatzreligion erhoben wird. Wichtiger als das äußere Antlitz einer Stadt, Gemeinde oder des Kreises ist die innere Verfassung. Unser wichtigster Wunsch ist, dass permanent Brücken gebaut werden; Brücken des gerechten sozialen Ausgleichs, Brücken zwischen den Menschen verschiedener Herkunft, Hautfarbe, Generation, Religion oder sexueller Orientierung.
Keinem Scharfmacher darf es gelingen, Gräben aufzureißen.
In diesem Sinne bitte ich um intensive Unterstützung
in den nächsten Monaten. Es geht um sehr viel.

Peter Falk
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